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Ratgeber · WordPress-Hilfe

Kritischer Fehler in WordPress: Ursache finden und sicher beheben

„Auf dieser Website ist ein kritischer Fehler aufgetreten“ (früher: „Es gab einen kritischen Fehler auf deiner Website“) bedeutet, dass ein schwerer PHP-Fehler WordPress beim Laden gestoppt hat, ausgelöst zum Beispiel durch ein Plugin, ein Theme oder eine PHP-Version, zu der eines davon nicht passt. Sichern Sie zuerst die Website und schalten Sie dann das auslösende Plugin ab, entweder über den Link zum Wiederherstellungsmodus in der E-Mail, die WordPress an die administrative Adresse schickt, sobald der Fehler auch unter /wp-admin/ auftritt, oder per SFTP, indem Sie seinen Ordner umbenennen.

Michael Mand, Webdesign mit WordPress Veröffentlicht am 10. Februar 2026 · aktualisiert am 2. November 2026 · 11 Min. Lesezeit

Was bedeutet „Auf dieser Website ist ein kritischer Fehler aufgetreten“?

Die Meldung bedeutet: Beim Laden der Seite ist ein schwerer PHP-Fehler passiert, und WordPress hat abgebrochen. PHP ist die Programmiersprache, in der WordPress, Themes (die Designvorlagen) und Plugins (die Zusatzprogramme) geschrieben sind. Statt der Seite zeigt WordPress dann eine kurze Fehlerseite und meldet dem Browser den Status 500, also einen Serverfehler.

Welche Fassung Sie sehen, hängt davon ab, wo der Fehler auftritt. Im aktuellen deutschen WordPress (Version 7.1) lauten die Meldungen:

  • „Auf dieser Website ist ein kritischer Fehler aufgetreten.“ (auf der Website, so sehen es auch Besucher)
  • „Es gab einen kritischen Fehler auf dieser Website. Prüfe bitte den Posteingang der administrativen E-Mail-Adresse der Website auf Anweisungen.“ (im Admin-Bereich und auf der Anmeldeseite)
  • „Es gab einen kritischen Fehler auf dieser Website, der sie in den Wiederherstellungsmodus versetzt hat.“ (wenn Sie sich bereits über den Link aus der E-Mail angemeldet haben)

In einem Netzwerk mehrerer Websites, einer Multisite, gibt es den Wiederherstellungsmodus nicht. Dort erscheint überall der erste Satz, und WordPress verschickt keine E-Mail. Dann helfen die Schritte per SFTP weiter unten.

Ist WordPress auf „Deutsch (Sie)“ eingestellt, stehen die Sätze in der Sie-Form, etwa „Prüfen Sie bitte den Posteingang …“. Frühere WordPress-Versionen zeigten „Es gab einen kritischen Fehler auf deiner Website.“ Gemeint ist in allen Fassungen dasselbe.

Sehen Sie die Meldung nur auf der Website, rufen Sie einmal ihre-adresse.de/wp-admin/ auf: Erst ein Fehler dort löst die E-Mail aus, mit der Sie wieder hineinkommen.

Was tun Sie zuerst, damit nichts verloren geht?

Erst sichern, dann ändern. Der kritische Fehler selbst löscht keine Inhalte: Ihre Seiten und Beiträge liegen in der Datenbank, der Fehler verhindert nur, dass sie angezeigt werden. Gefährlich wird es erst durch hektische Reparaturversuche.

  • Sicherung prüfen: Schauen Sie im Kundenbereich Ihres Hosters, also der Firma, auf deren Servern die Website liegt, ob es eine aktuelle Sicherung gibt. Eine vollständige Sicherung umfasst die Dateien und die Datenbank. Legen Sie wenn möglich jetzt eine an, bevor Sie etwas ändern.
  • Letzte Änderung notieren: Was ist kurz vorher passiert? Ein Plugin-Update, ein neues Theme, eine Umstellung der PHP-Version durch den Hoster? Dort liegt die erste Spur.
  • Nichts löschen: Löschen Sie keine Plugin-Ordner und installieren Sie WordPress nicht neu. Wir schalten Plugins unten ab, indem wir Ordner umbenennen. Das lässt sich jederzeit rückgängig machen.

Hängen an der Website Anfragen oder Bestellungen und Sie wollen kein Risiko eingehen, ist das der Moment, Hilfe zu holen. Wie wir bei einem Notfall vorgehen, steht unter WordPress-Hilfe.

Wie hilft die E-Mail mit dem Wiederherstellungsmodus?

Die E-Mail ist der schnellste Weg zurück in den Admin-Bereich. WordPress verschickt sie, wenn ein Plugin oder Theme den Fehler auslöst und der Fehler im Admin-Bereich oder auf der Anmeldeseite auftritt, höchstens einmal am Tag. Sehen Sie den Fehler bisher nur auf der Website, rufen Sie deshalb einmal Ihre Anmeldeseite auf, zum Beispiel ihre-adresse.de/wp-admin/. Erscheint der Fehler dort auch, geht die Nachricht an die administrative E-Mail-Adresse aus Einstellungen → Allgemein. Öffnet sich der Admin-Bereich dagegen normal, deaktivieren Sie das verdächtige Plugin direkt unter Plugins → Installierte Plugins.

Der Betreff lautet „[Name Ihrer Website] Deine Website hat ein technisches Problem“ (bei „Deutsch (Sie)“: „… Ihre Website hat ein technisches Problem“). Darin steht, welches Plugin oder Theme betroffen ist, und ein Link zum Wiederherstellungsmodus.

  1. Klicken Sie auf den Link in der E-Mail und melden Sie sich an.
  2. Öffnen Sie Plugins → Installierte Plugins. Das fehlerhafte Plugin ist als pausiert markiert.
  3. Klicken Sie beim betroffenen Plugin auf „Deaktivieren“. Erst damit ist die Website auch für Besucher wieder erreichbar. Ist ein Theme betroffen, aktivieren Sie unter Design → Themes vorübergehend ein anderes, etwa ein Standard-Theme von WordPress; Ihre Inhalte bleiben erhalten.
  4. Prüfen Sie die Website und verlassen Sie den Modus über „Wiederherstellungsmodus verlassen“ in der Werkzeugleiste oben.

Wichtig: Im Wiederherstellungsmodus ist das Plugin nur für Sie pausiert. Besucher sehen weiter die Fehlermeldung, bis Sie es deaktivieren. Der Link ist standardmäßig einen Tag gültig; tritt der Fehler danach erneut auf, schickt WordPress einen neuen.

Keine E-Mail bekommen, obwohl der Fehler auch unter /wp-admin/ erscheint? Schauen Sie in den Spam-Ordner. Prüfen Sie auch, wem die administrative Adresse gehört: Hat eine frühere Agentur die Website eingerichtet, landet die Nachricht womöglich dort. Manchmal kann der Server auch gar keine E-Mails verschicken; dann weiter mit dem nächsten Abschnitt.

Wie schalten Sie ein Plugin per SFTP ab?

Sie benennen seinen Ordner um, dann findet WordPress das Plugin nicht mehr und deaktiviert es. Dafür brauchen Sie einen Zugang per SFTP, also verschlüsselter Dateiübertragung auf den Server, etwa mit FileZilla oder WinSCP, oder den Dateimanager im Kundenbereich Ihres Hosters.

  1. Öffnen Sie im Hauptordner von WordPress den Ordner wp-content/plugins.
  2. Benennen Sie den Ordner des verdächtigen Plugins um, zum Beispiel aus kontaktformular in kontaktformular-aus. Nicht löschen.
  3. Rufen Sie die Website neu auf. Ist der Fehler weg, haben Sie den Auslöser gefunden.
  4. Melden Sie sich an und öffnen Sie Plugins → Installierte Plugins. WordPress meldet, dass das Plugin aufgrund eines Fehlers deaktiviert wurde, weil die Plugindatei nicht existiert.
  5. Benennen Sie den Ordner zurück. Das Plugin bleibt deaktiviert, seine Einstellungen bleiben erhalten. Aktivieren Sie es erst wieder, wenn es ein Update gibt oder der Hersteller den Fehler bestätigt hat.

Wissen Sie nicht, welches Plugin es ist, benennen Sie den ganzen Ordner plugins um, etwa in plugins-aus. So beschreibt es auch die WordPress-Dokumentation. Melden Sie sich an und öffnen Sie Plugins → Installierte Plugins, damit WordPress alle Plugins deaktiviert. Erst dann benennen Sie den Ordner zurück und aktivieren die Plugins einzeln, bis der Fehler zurückkommt. Liegt es am Theme, gehen Sie genauso mit dessen Ordner unter wp-content/themes vor. Rufen Sie danach im Admin-Bereich Design → Themes auf: WordPress meldet das aktive Theme als fehlerhaft und schaltet auf ein Standard-Theme um, falls eines installiert ist. Ihre Inhalte bleiben, nur die Gestaltung sieht anders aus, bis Sie den Ordner zurückbenannt und das Theme nach einem Update unter Design → Themes wieder aktiviert haben. Wie Sie Plugins künftig sicherer auswählen und aktualisieren, steht in Kapitel 6 unseres Leitfadens.

Wie finden Sie die Ursache mit dem Debug-Log?

Das Debug-Log ist eine Datei, in die WordPress die genaue Fehlermeldung schreibt, mit Dateiname und Zeile. Nutzen Sie es nur, wenn die Schritte oben nicht weiterhelfen, und mit Vorsicht: Sie ändern dafür die Datei wp-config.php, die zentrale Konfigurationsdatei von WordPress. Ein falsches Zeichen dort legt die ganze Website lahm. Die WordPress-Dokumentation rät außerdem davon ab, das Debugging dauerhaft auf einer öffentlichen Website laufen zu lassen. Fragen Sie vorher Ihren Hoster: Manche zeigen ein PHP-Fehlerprotokoll direkt im Kundenbereich, dann brauchen Sie die folgenden Schritte nicht.

Achtung, Eingriff in die Konfiguration: Laden Sie die wp-config.php vorher auf Ihren Rechner herunter. Bearbeiten Sie sie nur mit einem reinen Texteditor, nicht mit Word. Geht etwas schief, laden Sie die gesicherte Fassung wieder hoch.

  1. Öffnen Sie die wp-config.php im Hauptordner von WordPress, dort, wo auch wp-admin und wp-content liegen.
  2. Suchen Sie die vorhandene Zeile define( 'WP_DEBUG', false ); und ändern Sie darin nur false in true. Legen Sie die Zeile nicht ein zweites Mal an. Fehlt sie, fügen Sie define( 'WP_DEBUG', true ); zusammen mit den beiden Zeilen aus Schritt 3 über dem Schlusskommentar ein.
  3. Fügen Sie direkt darunter diese zwei Zeilen ein. Sie müssen über der Zeile /* Das war’s, Schluss mit dem Bearbeiten! Viel Spaß. */ stehen, in englischen Installationen /* That's all, stop editing! Happy publishing. */.
define( 'WP_DEBUG_LOG', true );
define( 'WP_DEBUG_DISPLAY', false );
  1. Rufen Sie die Seite mit dem Fehler einmal auf. WordPress schreibt die Meldung in die Datei wp-content/debug.log.
  2. Laden Sie die debug.log herunter und suchen Sie nach „PHP Fatal error“. Der Pfad in der Zeile verrät den Auslöser, etwa wp-content/plugins/name-des-plugins.
  3. Machen Sie die Änderung sofort danach rückgängig: true wieder zu false (oder die selbst eingefügte WP_DEBUG-Zeile löschen), die beiden eingefügten Zeilen löschen und die Datei debug.log auf dem Server löschen.

Der Website-Zustand von WordPress warnt ausdrücklich, dass diese Protokolldatei möglicherweise öffentlich abrufbar ist, und sie kann Pfade und andere interne Angaben enthalten.

Liegt es an der PHP-Version oder am Speicherlimit?

Beides kommt in Frage, wenn kein Plugin der Auslöser war oder der Fehler direkt nach einer Umstellung beim Hoster auftrat. Ein älteres Plugin läuft unter Umständen nicht mit einer neuen PHP-Version, und umgekehrt brauchen aktuelle Plugins eine aktuelle Version. WordPress empfiehlt PHP 8.3 oder neuer. Ältere Versionen ab 7.4 laufen laut wordpress.org noch; laut php.net bekommen PHP 7.4 bis 8.1 aber keine Sicherheitsupdates mehr und PHP 8.2 nur noch bis Ende 2026 (Stand November 2026). Welche Version läuft, sehen Sie unter Werkzeuge → Website-Zustand im Reiter „Bericht“, Bereich „Server“.

Hat der Hoster gerade die PHP-Version erhöht, können Sie sie im Kundenbereich vorübergehend zurückstellen, bis das betroffene Plugin aktualisiert ist. Bleiben Sie nicht dauerhaft auf einer alten Version.

Steht im Debug-Log „Allowed memory size of … bytes exhausted“, hat PHP nicht genug Arbeitsspeicher. WordPress versucht von sich aus, für eine einzelne Website 40 MB bereitzustellen. Mehr lässt sich in der wp-config.php einstellen, mit denselben Vorsichtsregeln wie oben: Kopie herunterladen, die Zeile über /* Das war’s, Schluss mit dem Bearbeiten! Viel Spaß. */ einfügen.

define( 'WP_MEMORY_LIMIT', '256M' );

Sehen Sie danach im Website-Zustand unter „Bericht“ → „Server“ bei „PHP-Arbeitsspeichergrenze (memory_limit)“ nach. Steht dort der neue Wert, darf die Zeile bleiben. Bleibt der alte Wert stehen, entfernen Sie die Zeile wieder: Dann lässt Ihr Hoster keine Erhöhung per wp-config.php zu und muss das Limit selbst anheben. Kommt der Fehler trotz höherem Wert wieder, liegt die Ursache wahrscheinlich bei einem Plugin oder Theme; wie Sie es finden, steht im Ratgeber PHP-Speicherlimit in WordPress erhöhen.

Weiße Seite und Fehler 500: ist das dasselbe Problem?

Dahinter können dieselben Ursachen stecken, nur die Anzeige ist anders. Die WordPress-Dokumentation beschreibt beide Fälle mit denselben Schritten.

Weiße Seite: Die Website zeigt gar nichts, keine Meldung, nur Weiß. Laut WordPress-Dokumentation können PHP-Fehler und Datenbankfehler so aussehen. Gehen Sie vor wie oben: zuletzt geändertes Plugin oder Theme per Ordnernamen abschalten, bei Bedarf das Debug-Log.

Fehler 500 („Internal Server Error“): Zeigt der Browser statt der WordPress-Meldung eine schlichte Serverseite mit „500 Internal Server Error“, ist der Server schon vor oder neben WordPress gescheitert. Neben Plugins und Speicherlimit nennt die WordPress-Dokumentation hier eine beschädigte Datei .htaccess als wahrscheinliche Ursache. Diese Datei mit Serverregeln liegt im Hauptordner und ist versteckt, weil ihr Name mit einem Punkt beginnt.

  1. Laden Sie die .htaccess per SFTP herunter. Das ist Ihre Sicherung.
  2. Benennen Sie sie auf dem Server um, etwa in .htaccess-alt.
  3. Lädt die Website wieder, melden Sie sich an und rufen Sie Einstellungen → Permalinks auf. WordPress legt die Regeln neu an; klicken Sie zur Sicherheit auf „Änderungen speichern“.
  4. Hat das Umbenennen nichts geändert, benennen Sie die Datei wieder zurück.

Ihre heruntergeladene Kopie enthält vielleicht auch Regeln, die nicht von WordPress stammen, also alles außerhalb von „# BEGIN WordPress“ und „# END WordPress“, etwa eine Weiterleitung auf https oder Cache-Regeln von Hoster oder Plugins. Schicken Sie die Kopie Ihrem Hoster, damit er prüft, welche davon wieder hineingehören.

Tritt der Fehler 500 nur im Elementor-Editor auf, hilft unser Artikel zum Elementor Server Error 500. Erscheint beim Speichern im Block-Editor „Die Antwort ist keine gültige JSON-Antwort“, lesen Sie Keine gültige JSON-Antwort in WordPress.

Wann sollten Sie aufhören und Hilfe holen?

Hören Sie auf, sobald Sie unsicher sind, ob ein Schritt rückgängig zu machen ist. Konkret:

  • Es gibt keine Sicherung, und an der Website hängen Anfragen, Termine oder Bestellungen.
  • Sie haben keinen SFTP-Zugang und keinen Dateimanager.
  • Nach dem Abschalten aller Plugins und des Themes bleibt der Fehler.
  • Im Debug-Log stehen Fehler aus den Ordnern wp-admin oder wp-includes, also aus WordPress selbst.
  • Ein Reparaturversuch hat es schlimmer gemacht.

Für Server, PHP-Version, Speicherlimit und Sicherungen ist Ihr Hoster zuständig. Schicken Sie ihm die genaue Meldung, die Uhrzeit und, falls vorhanden, die Zeile aus dem Debug-Log. Wenn Sie es nicht selbst machen wollen, schildern Sie uns den Fall über die Notfall-Anfrage unter WordPress-Hilfe. Damit der Fehler nicht beim nächsten Update wiederkommt, lohnen sich Updates mit vorheriger Sicherung; wie das nach dem Start läuft, beschreibt Kapitel 10 zum Livegang.

Zum Abhaken

Checkliste: in dieser Reihenfolge vorgehen

Ihre Haken bleiben in diesem Browser gespeichert, sonst nirgends.

Häufige Fragen dazu

Ist „Es gab einen kritischen Fehler auf deiner Website“ dieselbe Meldung?

Ja. So lautete die Meldung in früheren WordPress-Versionen. Im aktuellen deutschen WordPress heißt sie „Auf dieser Website ist ein kritischer Fehler aufgetreten.“ oder, im Admin-Bereich und auf der Anmeldeseite, „Es gab einen kritischen Fehler auf dieser Website. Prüfe bitte den Posteingang der administrativen E-Mail-Adresse der Website auf Anweisungen.“ Ursache und Lösung sind in allen Fassungen dieselben.

Sind meine Inhalte weg, wenn WordPress einen kritischen Fehler meldet?

Nein, der kritische Fehler selbst löscht keine Inhalte. Seiten und Beiträge liegen in der Datenbank, der Fehler verhindert nur, dass WordPress sie anzeigt. Riskant sind erst übereilte Reparaturen wie das Löschen von Ordnern oder eine Neuinstallation ohne Sicherung.

Ich habe keine E-Mail zum Wiederherstellungsmodus bekommen. Was nun?

Rufen Sie zuerst einmal Ihre Anmeldeseite auf, zum Beispiel ihre-adresse.de/wp-admin/. Erst wenn der Fehler dort auftritt, verschickt WordPress die E-Mail, höchstens eine pro Tag. Prüfen Sie dann den Spam-Ordner und wem die administrative E-Mail-Adresse in den WordPress-Einstellungen gehört, manchmal ist es noch die Adresse einer früheren Agentur. Kommt keine Nachricht, schalten Sie das verdächtige Plugin per SFTP oder über den Dateimanager des Hosters ab, indem Sie seinen Ordner in wp-content/plugins umbenennen.

Darf ich den Ordner eines fehlerhaften Plugins einfach löschen?

Besser nicht. Benennen Sie den Ordner um, zum Beispiel mit der Endung -aus. WordPress deaktiviert das Plugin dann, die Einstellungen bleiben erhalten, und Sie können den Schritt jederzeit rückgängig machen. Gelöschte Ordner lassen sich nur aus einer Sicherung zurückholen.

Sehen Besucher den kritischen Fehler auch?

Ja, wenn der Fehler beim Aufruf der Website entsteht, sehen Besucher dieselbe Fehlerseite. Der Wiederherstellungsmodus ändert daran nichts, er pausiert das Plugin nur für den angemeldeten Administrator. Erst wenn Sie das Plugin deaktivieren, ist die Website für alle wieder erreichbar.

Wie lange ist der Link zum Wiederherstellungsmodus gültig?

Standardmäßig einen Tag. Tritt der Fehler nach Ablauf erneut auf, schickt WordPress einen neuen Link an die administrative E-Mail-Adresse. Innerhalb eines Tages verschickt WordPress keine weitere Nachricht dieser Art.

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