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Ratgeber · Neu bauen oder fertigstellen

WordPress mehrsprachig: WPML, Polylang oder TranslatePress?

Eine mehrsprachige WordPress-Website entsteht mit einem Plugin wie WPML, Polylang oder TranslatePress, das jede Sprache unter einer eigenen Adresse ausgibt, etwa ihredomain.de/en/, und die Sprachversionen einer Seite miteinander verknüpft. Welches passt, hängt davon ab, wie Sie übersetzen wollen, womit die Website gebaut ist und wer die Übersetzungen auf Dauer pflegt.

Michael Mand, Webdesign mit WordPress Veröffentlicht am 14. Juli 2026 · aktualisiert am 2. November 2026 · 11 Min. Lesezeit

Wann lohnt sich eine mehrsprachige WordPress-Website?

Eine zweite Sprache lohnt sich, wenn ein spürbarer Teil Ihrer Kunden, Gäste oder Bewerber in einer anderen Sprache sucht und liest und Sie Anfragen in dieser Sprache auch beantworten können. Fehlt eines davon, kostet die Übersetzung Pflege, ohne Aufträge zu bringen.

  • Passt zum Beispiel bei Unternehmen in Grenzregionen, bei Ferienwohnung, Café oder Restaurant, bei einem Onlineshop mit Kunden im Ausland, bei Coaches, die auch auf Englisch beraten, oder bei der Suche nach Fachkräften, die noch kein Deutsch sprechen.
  • Prüfen lässt es sich in der Google Search Console, dem kostenlosen Werkzeug von Google für Website-Betreiber: Der Leistungsbericht zeigt im Reiter „Länder“, aus welchen Ländern Ihre Website in der Google-Suche gefunden wird. Schauen Sie außerdem in Ihr Postfach und fragen Sie Ihr Team, in welcher Sprache Anfragen schon heute ankommen.
  • Weniger sinnvoll ist eine zweite Sprache, wenn niemand Anfragen in dieser Sprache beantworten kann oder nur „für den Eindruck“ übersetzt werden soll.

Eine Alternative für den Anfang: eine kurze, sorgfältig übersetzte Seite in der zweiten Sprache mit Ihren Leistungen und Kontaktdaten statt einer vollständigen Übersetzung.

Welche Wege gibt es, WordPress mehrsprachig zu machen?

WordPress bringt keine Funktion mit, Inhalte in mehreren Sprachen zu verwalten; dafür brauchen Sie ein Plugin, also eine Erweiterung, oder ein Netzwerk aus mehreren Websites. Es gibt drei Wege, die sich darin unterscheiden, wo die Übersetzungen liegen und wie Sie sie bearbeiten:

  • Plugin mit eigener Seite je Sprache: Für jede Sprache gibt es eine eigene Seite, die mit dem Original verknüpft ist. Sie bearbeiten die Übersetzung wie jede andere Seite im Editor. So arbeiten WPML und Polylang.
  • Plugin mit Übersetzung auf der fertigen Seite: Sie übersetzen direkt auf der Website, Satz für Satz, und das Plugin speichert die Übersetzungen in der Datenbank, dem Speicher für alle Texte und Einstellungen Ihrer Website. So arbeitet TranslatePress.
  • Multisite: ein Netzwerk aus mehreren Websites in einer WordPress-Installation, eine Website je Sprache. Inhalte und Einstellungen pflegen Sie je Website getrennt. Plugins und Themes installiert und aktualisiert dagegen der Netzwerk-Administrator (in WordPress „Super-Administrator“) einmal für alle Websites; aktiviert werden sie je Website oder für das ganze Netzwerk. Um die Sprachversionen einer Seite zu verknüpfen, brauchen Sie zusätzlich ein Plugin. Für ein kleines Unternehmen mit zwei Sprachen ist das nach unserer Erfahrung mehr Technik als nötig.

Maschinelle Übersetzung, also das automatische Übersetzen per Software oder KI, ist kein eigener Weg, sondern eine Funktion, die alle drei Plugins anbieten, teils nur in der Bezahlfassung. Ein Übersetzungsknopf, der die Seite nur im Browser des Besuchers übersetzt, legt dagegen keine eigenen Adressen je Sprache an. Google empfiehlt aber für jede Sprachversion eine eigene Adresse, statt die Sprache über Cookies oder Browsereinstellungen zu wechseln.

WPML, Polylang oder TranslatePress: Worin unterscheiden sie sich?

Die drei Plugins unterscheiden sich vor allem darin, wie Sie übersetzen, was die kostenlose Fassung kann und welche Funktionen nur mit Bezahl-Lizenz kommen. Welches passt, hängt von Ihrer Arbeitsweise ab. Die Angaben stammen aus der Dokumentation und den Seiten der Hersteller, Stand 02.11.2026; Preise nennen wir nicht, weil sie sich ändern.

WPML Polylang TranslatePress
Kostenlose Fassung keine, nur Bezahl-Konto beim Hersteller; Updates und Support jeweils ein Jahr ja, im Plugin-Verzeichnis von wordpress.org; Polylang Pro kostet extra ja, im Plugin-Verzeichnis, mit einer Übersetzungssprache; weitere Sprachen nur in der Bezahlfassung
So übersetzen Sie eigene Seite je Sprache, von Hand, mit eigenem Übersetzungs-Editor, per KI oder über Übersetzer und Übersetzungsdienste eigene Seite je Sprache, von Hand im Editor direkt auf der fertigen Seite in einem Übersetzungs-Editor
Maschinelle Übersetzung mit eigener KI-Übersetzung; ein Wortkontingent ist laut Kaufseite erst ab der mittleren Konto-Stufe enthalten, in der kleinsten nicht; jede neue Website bekommt ein kleines Startguthaben, solange das Konto aktiv ist nur in Polylang Pro, über DeepL über ein eigenes KI-Kontingent oder Google Translate mit eigenem Schlüssel; DeepL nur in der Bezahlfassung
Adressen Unterverzeichnis, eigene Domain oder Subdomain je Sprache, Parameter Unterverzeichnis, Subdomain oder eigene Domain je Sprache Unterverzeichnis; eigene Domain je Sprache nur in der Bezahlfassung
Page-Builder und Shop Unterstützung für Page-Builder (Gestaltungs-Plugins) wie Elementor und für den Shop WooCommerce erst ab der mittleren Konto-Stufe für WooCommerce ein kostenpflichtiges Zusatz-Plugin übersetzt laut Hersteller auch die Ausgabe von Page-Buildern und funktioniert mit WooCommerce

Für die Wahl helfen drei Fragen. Möchten Sie jede Sprachseite wie eine eigene Seite bearbeiten, auch mit eigenem Aufbau, passen WPML oder Polylang. Möchten Sie lieber auf der fertigen Seite übersetzen, ohne zwischen Seiten zu wechseln, passt TranslatePress. Und arbeiten Sie mit einem Page-Builder, einem Formular-Plugin oder einem Shop, prüfen Sie vorher in der Doku des Herstellers, ob genau diese Plugins unterstützt werden. Probieren Sie Ihren Favoriten in einer Testumgebung (Staging) aus, einer nicht öffentlichen Kopie der Website; welche Plugins es sonst braucht, steht in Kapitel 6.

Ein späterer Wechsel ist aufwendig. Polylang weist zum Beispiel darauf hin, dass die Adressen ihre Sprachangabe verlieren, wenn das Plugin abgeschaltet wird, und Links von außen dann ins Leere führen.

Unterverzeichnis, Subdomain oder eigene Domain: Welche Adresse passt?

Für Selbstständige und kleine Unternehmen passt nach unserer Erfahrung ein Unterverzeichnis wie ihredomain.de/en/: Es ist laut Google einfach einzurichten und wenig aufwendig zu pflegen, weil alles auf einer Website und einem Server liegt. Die Möglichkeiten im Überblick, mit den Vor- und Nachteilen, die Google Search Central nennt:

  • Unterverzeichnis (ihredomain.de/en/): einfach einzurichten, wenig Pflege. Nachteile laut Google: An der Adresse allein erkennen Besucher nicht, für welches Land die Seite gedacht ist, und alles liegt auf einem Serverstandort.
  • Subdomain (en.ihredomain.de): ebenfalls einfach einzurichten, die Sprachversionen lassen sich getrennt betreiben. Nachteil laut Google: An „en“ ist für Besucher nicht zu erkennen, ob Sprache oder Land gemeint ist.
  • Eigene Länderdomain (ihredomain.at, ihredomain.fr): laut Google ein starkes Signal, dass die Website für ein bestimmtes Land gedacht ist, nicht für eine Sprache. Sie ist teurer, braucht mehr Technik und zielt nur auf dieses eine Land.
  • Zweite Domain ohne Länderbezug (ihredomain.com für die englische Fassung): bieten alle drei Plugins an, TranslatePress nur in der Bezahlfassung. Google behandelt .com als allgemeine Domain, nicht als Länderdomain, und erkennt die Sprache einer Seite laut eigener Aussage am sichtbaren Inhalt. Sie bedeutet aber eine zweite Domain mit eigener Einrichtung und Verlängerung.

Adressen mit einem Parameter wie ihredomain.de/?lang=en empfiehlt Google nicht. Zwei weitere Punkte aus den Google-Richtlinien: Leiten Sie Besucher nicht automatisch nach ihrer Browsersprache auf eine andere Sprachversion um, sondern bieten Sie einen Sprachwechsler an, über den sie selbst wählen. Und halten Sie jede Seite in einer Sprache: Werden nur Menü und Fußzeile übersetzt, der eigentliche Text aber nicht, ist das laut Google für Besucher eine schlechte Erfahrung. Unser Rat für den Sprachwechsler: Sprachnamen in der jeweiligen Sprache, also „Deutsch“ und „English“, statt nur Flaggen, denn Flaggen stehen für Länder, nicht für Sprachen.

Was ist hreflang und wie richten Sie es ein?

hreflang ist eine Angabe im Quelltext, die Google sagt, welche Seiten Übersetzungen voneinander sind, damit in der Suche die passende Sprachversion erscheint. Laut Google kann Google Sprachversionen auch ohne diese Angabe finden, empfiehlt sie aber.

  • Jede Sprachversion nennt sich selbst und alle anderen. Zeigen zwei Seiten nicht gegenseitig aufeinander, ignoriert Google die Angaben.
  • Sprachcodes nach ISO 639-1, also de, en, fr, auf Wunsch mit Land nach ISO 3166-1, etwa de-AT für Deutsch in Österreich. Ein Ländercode allein ist nicht erlaubt.
  • x-default markiert die Seite für alle, deren Sprache Sie nicht anbieten, zum Beispiel die Startseite mit Sprachauswahl.
  • Drei gleichwertige Wege: Link-Angaben im Kopf der Seite, im HTTP-Header, den unsichtbaren Zusatzangaben, die der Server mit jeder Seite mitschickt, oder in der Sitemap, dem Adressverzeichnis für Suchmaschinen.

Die Sprache einer Seite erkennt Google laut eigener Aussage am sichtbaren Inhalt, nicht an hreflang oder am lang-Attribut, der Sprachangabe im Quelltext. Mehrsprachigkeits-Plugins setzen die Angaben je nach Plugin und Einstellung selbst; prüfen Sie es nach der Einrichtung: Seite öffnen, Quelltext anzeigen (Strg+U) und nach „hreflang“ suchen. Dort sollte jede Sprachversion mit ihrer Adresse stehen, auf jeder Sprachseite. Findet sich im Quelltext nichts, sehen Sie in der Sitemap nach; manche Plugins und Einstellungen geben die Angaben nur dort aus. Seitentitel und Beschreibung für Google übersetzen Sie ebenfalls, wie in Kapitel 9 beschrieben.

Reicht eine maschinelle Übersetzung?

Als Entwurf ja, ungeprüft veröffentlichen sollten Sie sie nicht. Für Inhalte, die mit KI erstellt wurden, schreibt Google, es sei entscheidend, sie vor der Veröffentlichung von Hand auf Richtigkeit zu prüfen, auch Titel, Beschreibungen und Alternativtexte von Bildern, also die Bildbeschreibungen für Menschen, die das Bild nicht sehen. Werden viele Seiten automatisch erzeugt, ohne Besuchern etwas zu bieten, kann das laut Google gegen die Spam-Richtlinien verstoßen.

Lassen Sie die Übersetzung von jemandem lesen, der die Sprache sehr gut beherrscht und Ihr Fach kennt. Prüfen Sie dabei besonders:

  • Fachbegriffe, Leistungsnamen und Ihren Firmennamen, der nicht übersetzt werden darf,
  • Preise, Maßeinheiten, Datums- und Zeitangaben,
  • Telefonnummern im internationalen Format mit +49,
  • Menü, Schaltflächen, Formularfelder, Fehlermeldungen und die automatischen Bestätigungsmails,
  • Seitentitel, Beschreibungen und Alternativtexte, die Besucher nicht sofort sehen,
  • PDFs, Bilder mit Text und eingebettete Karten oder Videos.

Bedenken Sie auch: Bei der maschinellen Übersetzung schickt das Plugin Ihre Texte an einen fremden Dienst. TranslatePress weist zum Beispiel darauf hin, dass dabei Seitentext an den gewählten Übersetzungsdienst geht, ausgelöst unter Umständen auch durch Seitenaufrufe von Besuchern.

Was gilt für Impressum und Datenschutz in mehreren Sprachen?

Impressum und Datenschutzerklärung sollten von jeder Sprachversion aus direkt erreichbar sein; ob Sie sie auch übersetzen müssen, klären Sie im Zweifel mit einer Anwältin oder einem Anwalt, Ihrer Kammer oder Ihrem Verband. Das hier ist ein Überblick, keine Rechtsberatung.

  • Impressum: Nach § 5 Digitale-Dienste-Gesetz (DDG) müssen die Pflichtangaben leicht erkennbar, unmittelbar erreichbar und ständig verfügbar sein. Verlinken Sie das Impressum deshalb in der Fußzeile jeder Sprachversion.
  • Datenschutz: Nach Art. 12 DSGVO müssen Datenschutzinformationen „in präziser, transparenter, verständlicher und leicht zugänglicher Form in einer klaren und einfachen Sprache“ bereitstehen. Sprechen Sie Besucher gezielt in einer anderen Sprache an, sollten Sie ihnen nach den Transparenz-Leitlinien der europäischen Datenschutzbehörden die Datenschutzerklärung auch in dieser Sprache anbieten.
  • Neue Dienste nennen: Nutzen Sie einen Übersetzungsdienst, der Texte oder Daten von der Website verarbeitet, prüfen Sie, ob er in der Datenschutzerklärung genannt werden muss.
  • Einwilligungs-Banner und Formulare: Eine Einwilligung muss informiert und in verständlicher, klarer Sprache eingeholt werden (Art. 4 Nr. 11 und Art. 7 Abs. 2 DSGVO). Banner, Einwilligungstexte und Formular-Hinweise sollten deshalb ebenfalls in jeder Sprache vorliegen, die Sie anbieten.

Was eine Website in Deutschland rechtlich braucht, fasst Kapitel 8 zusammen.

Wie viel Pflegeaufwand bringt eine zweite Sprache?

Mit jeder Sprache wächst nach unserer Erfahrung weniger die Technik als die Pflege der Inhalte: Jede neue Seite, jede Preisänderung und jede neue Öffnungszeit ziehen Sie in jeder Sprache nach. Bleibt eine Sprachversion zurück, lesen Kunden dort veraltete Angaben.

  • Inhalte: Planen Sie bei jeder Änderung die Übersetzung gleich mit ein und legen Sie fest, wer sie macht und prüft.
  • Technik: Ein weiteres Plugin, das Updates braucht, bei Bezahlfassungen mit einer Lizenz, die je nach Hersteller jährlich verlängert werden muss, damit es weiter Updates gibt. Vor Updates sichern Sie die Website, wie im Ratgeber WordPress-Backup beschrieben.
  • Anfragen: Wer beantwortet Mails und Anrufe in der zweiten Sprache, auch im Urlaub?
  • Außerhalb der Website: Google-Unternehmensprofil, Social-Media-Profile, Flyer und E-Mail-Signaturen sollten zur Sprachauswahl passen.

Soll die Website ohnehin neu entstehen, planen Sie die Sprachen von Anfang an ein; nach unserer Erfahrung ist das einfacher, als sie später nachzurüsten. Wenn Sie die Website abgeben möchten: Wir bauen Ihre WordPress-Website mit Unterseiten ab 2.900 € zzgl. MwSt. zum Festpreis, mehrere Sprachen fließen in den Preis ein, den Sie vor dem Start bekommen; in unserem One-Pager ab 990 € ist Mehrsprachigkeit nicht enthalten. Mehr unter WordPress-Website erstellen lassen; womit Sie insgesamt rechnen sollten, steht im Ratgeber Was kostet eine WordPress-Website?. Wenn eine bestehende Website im Zuge der Übersetzung ohnehin umgebaut werden soll, lohnt ein Blick in den Ratgeber zum WordPress-Relaunch.

Zum Abhaken

Checkliste: WordPress mehrsprachig

Ihre Haken bleiben in diesem Browser gespeichert, sonst nirgends.

Häufige Fragen dazu

Wie mache ich meine WordPress-Website mehrsprachig?

Mit einem Mehrsprachigkeits-Plugin wie WPML, Polylang oder TranslatePress, denn WordPress bringt dafür keine eigene Funktion mit. Das Plugin legt für jede Sprache eine eigene Adresse an, etwa ihredomain.de/en/, und verknüpft die Sprachversionen. Probieren Sie das Plugin zuerst in einer Testumgebung aus, zusammen mit Theme, Page-Builder und Formularen.

Welches Plugin ist besser: WPML, Polylang oder TranslatePress?

Keines ist für alle besser. WPML und Polylang legen für jede Sprache eine eigene Seite an, die Sie im Editor bearbeiten; WPML gibt es nur als Bezahl-Plugin, Polylang auch kostenlos. TranslatePress übersetzt direkt auf der fertigen Seite und hat eine kostenlose Fassung mit einer Übersetzungssprache. Entscheidend ist, ob das Plugin mit Ihrem Page-Builder, Formular-Plugin und gegebenenfalls Shop zusammenarbeitet.

Ist Polylang kostenlos?

Polylang gibt es kostenlos im Plugin-Verzeichnis von wordpress.org. Maschinelle Übersetzung mit DeepL, übersetzbare Adressen und weitere Funktionen gibt es laut Hersteller nur in der Bezahlfassung Polylang Pro, für WooCommerce ein kostenpflichtiges Zusatz-Plugin.

Sollte ich für Englisch eine eigene Domain nehmen?

Für Selbstständige und kleine Unternehmen reicht nach unserer Erfahrung ein Unterverzeichnis wie ihredomain.de/en/; Google nennt es einfach einzurichten und wenig aufwendig zu pflegen. Eine Länderdomain wie .at oder .fr ist laut Google ein Signal für ein bestimmtes Land, nicht für eine Sprache, und braucht mehr Technik. Eine zweite Domain ohne Länderbezug, etwa ihredomain.com für die englische Fassung, bieten die Plugins ebenfalls an, TranslatePress nur in der Bezahlfassung. Google behandelt .com als allgemeine Domain, nicht als Länderdomain, und erkennt die Sprache einer Seite am sichtbaren Inhalt; eine solche Domain bedeutet aber eine zweite Domain mit eigener Einrichtung und Verlängerung.

Kann ich meine Website automatisch übersetzen lassen?

Ja, WPML, Polylang Pro und TranslatePress bieten maschinelle Übersetzung an, WPML mit einem Wortkontingent erst ab der mittleren Konto-Stufe. Veröffentlichen Sie das Ergebnis aber nicht ungeprüft: Lassen Sie es von jemandem lesen, der die Sprache sehr gut beherrscht, besonders Fachbegriffe, Preise, Formulare und Bestätigungsmails. Bei der automatischen Übersetzung gehen Ihre Texte an einen fremden Dienst; prüfen Sie, ob er in der Datenschutzerklärung genannt werden muss.

Was ist hreflang?

hreflang ist eine Angabe im Quelltext, die Google sagt, welche Seiten Übersetzungen voneinander sind. Jede Sprachversion muss sich selbst und alle anderen Sprachversionen nennen, sonst ignoriert Google die Angaben. Die Sprache einer Seite erkennt Google laut eigener Aussage aber am sichtbaren Text, nicht an hreflang.

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