Zum Inhalt springen

Ratgeber · WordPress-Hilfe

WordPress umziehen: zu einem neuen Hoster oder einer neuen Domain

Für einen WordPress-Umzug sichern Sie zuerst Dateien und Datenbank vollständig, kopieren beides per Umzugs-Plugin, über den Umzugsservice des Hosters oder von Hand per SFTP und phpMyAdmin zum neuen Hoster und stellen die DNS-Einträge der Domain erst um, wenn die Website dort läuft. Ändert sich dabei die Adresse, ersetzen Sie die alte in der Datenbank nur mit einem Werkzeug, das serialisierte Daten beachtet, und leiten bei einer neuen Domain jede alte Adresse per 301 auf die neue weiter.

Michael Mand, Webdesign mit WordPress Veröffentlicht am 31. März 2026 · aktualisiert am 2. November 2026 · 11 Min. Lesezeit

Welcher WordPress-Umzug steht bei Ihnen an?

Es gibt vier Fälle, und sie unterscheiden sich vor allem darin, ob sich die Adresse Ihrer Website ändert. Bleibt sie gleich, ziehen nur die Dateien und die Datenbank um, also der Speicher, in dem WordPress alle Texte und Einstellungen ablegt. Ändert sie sich, passen Sie zusätzlich die gespeicherten Adressen an und leiten die alten weiter.

  • Neuer Hoster, gleiche Domain: Die Website zieht zu einer anderen Firma, die den Speicherplatz auf ihrem Server stellt, die Adresse bleibt. Laut WordPress-Handbuch genügt es dann, Dateien und Datenbank zu kopieren und in der wp-config.php, der Einstellungsdatei von WordPress, die Zugangsdaten zur neuen Datenbank einzutragen.
  • Neue Domain: etwa nach einer Umfirmierung. Dann ändern sich alle Adressen, und es kommen Suchen und Ersetzen in der Datenbank, Weiterleitungen und die Meldung bei Google hinzu.
  • Von http auf https: die kleinste Adressänderung. Ist das SSL-Zertifikat für die verschlüsselte Verbindung aktiv, bietet WordPress seit Version 5.7 unter Werkzeuge → Website-Zustand den Knopf „Website für HTTPS aktualisieren“ an. Er stellt WordPress-Adresse und Website-Adresse um, und alte http-Links auf Ihre eigene Website, etwa in Seiten, Beiträgen und Text-Widgets, ersetzt WordPress danach bei der Ausgabe selbst; Links auf fremde Seiten und Adressen in den Einstellungen von Theme oder Plugins ändert es dabei nicht. Aufrufe mit http:// leiten Sie zusätzlich auf https:// weiter, wie in Kapitel 10 beschrieben.
  • Aus einem Unterordner ins Hauptverzeichnis: etwa von ihredomain.de/wordpress/ nach ihredomain.de. Hier entscheidet die Reihenfolge: erst die Adressen unter Einstellungen → Allgemein umstellen, dann die Dateien verschieben. Die Schritte stehen in Kapitel 3.

Bekommt die Website beim Umzug zugleich eine neue Gestaltung und neue Seiten, gilt zusätzlich alles aus dem Ratgeber WordPress-Relaunch. Nach unserer Erfahrung lassen sich Fehler leichter zuordnen, wenn erst der Hoster wechselt und danach die neue Website live geht.

Was bereiten Sie vor dem Umzug vor?

Vor dem Umzug brauchen Sie eine vollständige Sicherung, alle Zugänge und einen Plan für E-Mail und Domain. Den alten Vertrag kündigen Sie erst, wenn die Website am neuen Ort läuft.

  • Vollständige Sicherung: Dateien und Datenbank, mit einer Kopie auf Ihrem Rechner. Das Handbuch nennt sie als ersten Schritt beim Umzug auf einen neuen Server. Wie das geht, steht im Ratgeber WordPress-Backup.
  • Passender Tarif: PHP-Version, also die Version der Programmiersprache, in der WordPress läuft, und Datenbank passen zu Ihrer Installation, ein SSL-Zertifikat ist enthalten. Worauf es sonst ankommt, steht in Kapitel 2.
  • Zugänge: Kundenbereich, SFTP (die verschlüsselte Dateiübertragung) und phpMyAdmin bei beiden Hostern, dazu ein WordPress-Administrator und die Google Search Console, das kostenlose Werkzeug von Google, in dem Sie sehen, wie Ihre Website in der Suche erfasst ist.
  • E-Mail: Liegen Ihre Postfächer beim alten Hoster, klären Sie, ob und wie sie mit umziehen. Sonst sind sie mit dem Vertragsende weg.
  • Domain: Entweder zieht die Domain mit einem Auth-Code (Umzugscode) zum neuen Anbieter, oder sie bleibt, wo sie ist, und Sie ändern nur die DNS-Einträge, die festlegen, auf welchen Server die Domain zeigt.
  • Search Console: Steckt der Nachweis, dass die Website Ihnen gehört, als HTML-Datei oder Meta-Tag in der Website, muss er laut Google den Umzug überstehen.
  • Ruhe auf der Website: Ändern Sie während des Umzugs nichts. Anfragen oder Bestellungen, die nach der Sicherung auf dem alten Server gespeichert werden, fehlen sonst auf dem neuen.

Bietet der neue Hoster eine Testumgebung (Staging) an, also eine nicht öffentliche Kopie, können Sie die Website dort prüfen, bevor Besucher sie sehen.

Welche Wege gibt es, WordPress umzuziehen?

Es gibt drei Wege: ein Umzugs-Plugin, den Umzugsservice des Hosters oder den Umzug von Hand per SFTP und phpMyAdmin. Welcher passt, hängt von der Größe der Website ab und davon, wie sicher Sie sich mit der Technik fühlen.

Umzugs-Plugin. Ein Plugin, also eine Erweiterung für WordPress, packt Dateien und Datenbank in ein Paket, das Sie in der neuen Installation wieder auspacken. Beispiele sind Duplicator und All-in-One WP Migration, eine Rangliste ist das nicht. Prüfen Sie vorher, ob die kostenlose Fassung die Größe Ihrer Website schafft, ob das Plugin bei einer neuen Adresse serialisierte Daten richtig behandelt und wann es zuletzt aktualisiert wurde. Löschen Sie Plugin und Pakete nach dem Umzug, denn ein liegen gebliebenes Paket enthält Ihre ganze Website samt Datenbank.

Umzugsservice des Hosters. Manche Hoster übernehmen den Umzug zu sich. Fragen Sie nach dem Preis und danach, ob Datenbank, E-Mail und SSL-Zertifikat dazugehören und wer die Domain umstellt.

Von Hand. Das ist der Weg aus dem WordPress-Handbuch, ohne zusätzliche Plugins. Er kostet mehr Zeit, dafür wissen Sie genau, was passiert.

Wie ziehen Sie WordPress von Hand um?

Von Hand exportieren Sie die Datenbank, laden die Dateien herunter, legen beim neuen Hoster eine Datenbank an und spielen beides dort wieder ein. Bleibt die Domain gleich, sieht das nach dem WordPress-Handbuch so aus:

  1. Datenbank exportieren: im Kundenbereich des alten Hosters in phpMyAdmin, dem Werkzeug zum Bearbeiten der Datenbank, über den Reiter „Exportieren“ als SQL-Datei, also als Textdatei mit dem ganzen Inhalt der Datenbank.
  2. Dateien herunterladen: den ganzen WordPress-Ordner per SFTP, einschließlich der versteckten Datei .htaccess.
  3. Datenbank beim neuen Hoster anlegen: Name, Benutzer und Passwort notieren und in phpMyAdmin über „Importieren“ die SQL-Datei einspielen.
  4. Dateien hochladen in das Verzeichnis, auf das die Domain beim neuen Hoster zeigen soll.
  5. wp-config.php anpassen: In den Zeilen DB_NAME, DB_USER, DB_PASSWORD und DB_HOST die neuen Zugangsdaten eintragen. Den Wert für DB_HOST nennt der neue Hoster.
  6. Testen: Wollen Sie vor der Umstellung der Domain testen, müssen Sie laut Handbuch vorübergehend die Einträge siteurl und home in der Tabelle wp_options auf eine Testadresse ändern und danach zurück. Einfacher ist eine Vorschau-Funktion des Hosters, wenn es eine gibt, oder ein Test direkt nach der DNS-Umstellung, solange der alte Server noch läuft.

Wechselt auch die Domain, kommen zwei Schritte hinzu. Erstens müssen WordPress-Adresse und Website-Adresse auf die neue Domain zeigen. Am schonendsten ändern Sie dafür erst nach dem Import auf dem neuen Server in phpMyAdmin in der Tabelle wp_options die Einträge siteurl und home (der Teil vor „options“ kann bei Ihnen anders heißen); die alte Website bleibt so unverändert online, bis die neue läuft. Das Handbuch beschreibt auch den Weg, die Adressen vor dem letzten Export auf der alten Website unter Einstellungen → Allgemein umzustellen; dann ist die alte Website ab sofort nicht mehr erreichbar, und zurück geht es nur über die Sicherung. Zweitens ersetzen Sie die alte Adresse in den Inhalten, wie im nächsten Abschnitt beschrieben.

Warum brauchen Sie für Suchen und Ersetzen ein besonderes Werkzeug?

Weil WordPress manche Einstellungen serialisiert speichert, also als Text, in dem die Länge jedes Werts mitgespeichert ist. Ersetzen Sie die alte Adresse einfach durch eine längere oder kürzere, stimmt die Längenangabe nicht mehr, und die Einstellung lässt sich nicht mehr lesen. Das WordPress-Handbuch warnt deshalb, dass ein einfaches Suchen und Ersetzen in der Datenbank Probleme mit serialisierten Daten verursachen kann, etwa bei Einstellungen des Themes, also der Gestaltungsvorlage, und von Widgets, den Bausteinen in Seitenleiste und Fußzeile, und nennt Werkzeuge, die damit umgehen:

  • WP-CLI: Das Kommandozeilen-Werkzeug für WordPress, bei manchen Hostern über SSH erreichbar, einen verschlüsselten Zugang zur Kommandozeile des Servers. Sein Befehl search-replace behandelt laut Dokumentation serialisierte Daten richtig, und mit –dry-run zeigt er zuerst nur an, was er ändern würde.
  • Plugin: Das Handbuch nennt unter anderem Better Search Replace. Laut Beschreibung unterstützt es serialisierte Daten in allen Tabellen und hat einen Probelauf.

Für jedes Werkzeug gilt: vorher die Datenbank sichern, erst den Probelauf machen und die alte Adresse genau in der Schreibweise ersetzen, die die alte Website benutzt hat, mit http:// oder https://, mit oder ohne www und ohne Schrägstrich am Ende, also etwa https://alte-domain.de durch https://neue-domain.de. Lief die alte Website früher unter http:// oder mit www, ersetzen Sie diese Schreibweisen in eigenen Durchgängen, etwa http://www.alte-domain.de und http://alte-domain.de jeweils durch https://neue-domain.de. Findet der Probelauf nichts, prüfen Sie zuerst die Schreibweise. Die Spalte guid der Beiträge, eine interne Kennung jedes Beitrags, lassen Sie laut Handbuch unverändert: bei WP-CLI mit –skip-columns=guid, und bietet ein Plugin an, auch die GUIDs zu ersetzen, lassen Sie diese Option aus.

Wann stellen Sie die Domain auf den neuen Server um?

Erst wenn die Website am neuen Ort vollständig liegt und das alte Hosting noch läuft. Dann ändern Sie die DNS-Einträge, also die Angaben, die festlegen, auf welchen Server Ihre Domain zeigt, oder der neue Anbieter übernimmt das beim Domain-Umzug.

  • Mindestens eine Woche vorher die TTL senken: Die TTL (Time to Live) legt fest, wie lange andere Server einen DNS-Eintrag zwischenspeichern. Google rät, sie mindestens eine Woche vor dem Umzug auf einen niedrigen Wert wie ein paar Stunden zu senken, damit sich die Umstellung schneller verbreitet. Ob Sie die TTL einstellen können, sagt Ihr Domain-Anbieter.
  • Wartezeit einplanen: Nach der Umstellung sehen manche Besucher noch eine Weile die alte Website, andere schon die neue, je nachdem, wann ihr Internetanbieter den Eintrag auffrischt. Der alte Server läuft in dieser Zeit weiter, und auf ihm ändern Sie nichts mehr.
  • Altes Hosting erst abschalten, wenn dort keine Besuche mehr ankommen. Google empfiehlt, dafür die Zugriffsprotokolle des alten Servers zu beobachten.
  • SSL am neuen Server: Je nach Hoster lässt sich das kostenlose Zertifikat erst ausstellen, wenn die Domain schon auf den neuen Server zeigt, weil die Prüfung über die Domain läuft. Fragen Sie vorher, wie der neue Hoster das löst, damit Besucher keine Sicherheitswarnung sehen.
  • E-Mail-Einträge mitnehmen: Wechseln Sie die Nameserver, also den Dienst, der alle DNS-Einträge Ihrer Domain verwaltet, müssen dort auch die Einträge für E-Mail (MX-Einträge) stehen. Sonst kommen keine Mails mehr an.

Was ist bei einer neuen Domain für Google zu tun?

Bei einer neuen Domain leiten Sie jede alte Adresse dauerhaft per 301 auf dieselbe Seite unter der neuen Domain weiter und melden den Umzug in der Google Search Console. Ohne Weiterleitungen landen Besucher von alten Links, Lesezeichen und Suchergebnissen auf einer Fehlerseite.

  • Weiterleitungen: Google empfiehlt serverseitige dauerhafte Weiterleitungen (301 oder 308), direkt auf das Ziel und nicht pauschal auf die Startseite. Bleiben die Pfade gleich, genügt eine Regel, die jede Adresse auf denselben Pfad unter der neuen Domain schickt; sie richtet Ihr Hoster ein. Die alte Domain muss dafür weiter auf einen Server zeigen.
  • Lange behalten: Google rät, Weiterleitungen so lange wie möglich bestehen zu lassen, in der Regel mindestens ein Jahr. Die alte Domain sollten Sie laut Search-Console-Hilfe mindestens ein Jahr weiter bezahlen, damit sie niemand anderes registriert und missbraucht.
  • Tool zur Adressänderung: Bestätigen Sie die neue Domain in der Search Console mit demselben Google-Konto wie die alte und melden Sie den Umzug im „Tool zur Adressänderung“. Es ist nur für einen Wechsel der Domain gedacht, nicht für den Wechsel von http auf https.
  • Sitemap und Verweise: Reichen Sie die Sitemap der neuen Domain ein, das Verzeichnis aller Adressen, das WordPress unter /wp-sitemap.xml anlegt oder Ihr SEO-Plugin unter einer eigenen Adresse. Stellen Sie Google-Unternehmensprofil, Verzeichnisse, Social-Media-Profile und E-Mail-Signaturen um.

Laut Google kann es bei kleinen und mittleren Websites einige Wochen dauern, bis die Seiten umgezogen sind. Ausführlicher, mit Bestandsaufnahme und Zuordnungstabelle für geänderte Seiten, steht das im Ratgeber WordPress-Relaunch.

Was prüfen Sie nach dem Umzug?

Nach dem Umzug prüfen Sie, ob Seiten, Bilder, Formulare und Anmeldung am neuen Ort funktionieren und die Sicherungen dort wieder laufen:

  • Startseite, einige Unterseiten und Beiträge aufrufen, Bilder und Downloads prüfen.
  • Unter Einstellungen → Permalinks einmal auf „Änderungen speichern“ klicken, auch wenn die Domain gleich bleibt, damit die Adressen der Unterseiten (Permalinks) am neuen Ort funktionieren.
  • Unter Einstellungen → Allgemein stehen bei „WordPress-Adresse (URL)“ und „Website-Adresse (URL)“ die richtige Adresse mit https://.
  • Jedes Formular einmal abschicken, denn der neue Server verschickt Mails womöglich anders als der alte.
  • Unter Werkzeuge → Website-Zustand nach Hinweisen sehen, etwa zu PHP-Version und HTTPS.
  • Den Cache leeren, also den Zwischenspeicher für fertige Seiten, im Plugin und beim Hoster.
  • Die Sicherungen am neuen Ort einrichten oder prüfen, ob das Backup-Plugin weiter sichert.
  • In der Search Console in den Tagen danach die Berichte zur Indexierung beobachten.
  • Vor der Kündigung des alten Vertrags eine letzte Sicherung vom alten Server ziehen.

Erscheint „Fehler beim Aufbau einer Datenbankverbindung“, passen die Zugangsdaten in der wp-config.php nicht zur neuen Datenbank; vergleichen Sie sie mit den Angaben im Kundenbereich. Landen Sie beim Anmelden immer wieder auf der alten Domain, stehen siteurl und home noch auf der alten Adresse, mehr dazu unter WordPress-Login. Zeigt WordPress einen kritischen Fehler, hilft der Ratgeber Kritischer Fehler in WordPress. Solange der alte Server unverändert läuft, ist nichts verloren: Lassen Sie die Domain im Zweifel wieder auf ihn zeigen und holen Sie sich Hilfe, etwa über unsere WordPress-Hilfe.

Zum Abhaken

Checkliste: WordPress-Umzug

Ihre Haken bleiben in diesem Browser gespeichert, sonst nirgends.

Häufige Fragen dazu

Wie ziehe ich WordPress zu einem neuen Hoster um?

Sichern Sie zuerst Dateien und Datenbank vollständig. Dann kopieren Sie beides mit einem Umzugs-Plugin, über den Umzugsservice des neuen Hosters oder von Hand per SFTP und phpMyAdmin und tragen in der wp-config.php die Zugangsdaten der neuen Datenbank ein. Erst wenn die Website am neuen Ort läuft, stellen Sie die DNS-Einträge der Domain um und kündigen den alten Vertrag, sobald dort keine Besuche mehr ankommen.

Kann ich WordPress ohne Plugin umziehen?

Ja. Sie exportieren die Datenbank in phpMyAdmin als SQL-Datei, laden den WordPress-Ordner per SFTP herunter, legen beim neuen Hoster eine Datenbank an, importieren die SQL-Datei, laden die Dateien hoch und tragen die neuen Datenbank-Zugangsdaten in die wp-config.php ein. So beschreibt es das WordPress-Handbuch für einen Umzug ohne Adressänderung.

Warum darf ich die alte Domain nicht einfach per Suchen und Ersetzen in der Datenbank austauschen?

WordPress speichert manche Einstellungen serialisiert, also mit der Länge jedes Werts. Ein einfaches Ersetzen der Adresse verändert die Länge, die Angabe stimmt nicht mehr, und Einstellungen etwa von Theme oder Widgets gehen verloren. Das WordPress-Handbuch rät deshalb zu Werkzeugen, die serialisierte Daten beachten, etwa dem Befehl search-replace von WP-CLI oder dem Plugin Better Search Replace, jeweils nach Sicherung und Probelauf.

Wie lange dauert die DNS-Umstellung beim WordPress-Umzug?

Das hängt von der TTL der DNS-Einträge ab, also davon, wie lange andere Server sie zwischenspeichern. Google rät, die TTL mindestens eine Woche vor dem Umzug auf einen niedrigen Wert wie ein paar Stunden zu senken, damit sich die Umstellung schneller verbreitet. Bis dahin sehen manche Besucher noch den alten Server, deshalb läuft er weiter, bis dort keine Besuche mehr ankommen.

Verliere ich bei einem Domainwechsel meine Google-Platzierungen?

Das lässt sich nicht ausschließen, aber begrenzen. Leiten Sie jede alte Adresse per 301 auf dieselbe Seite unter der neuen Domain weiter, behalten Sie die Weiterleitungen laut Google möglichst lange, in der Regel mindestens ein Jahr, und melden Sie den Umzug im Tool zur Adressänderung der Search Console. Laut Google kann der Umzug bei kleinen und mittleren Websites einige Wochen dauern.

Was passiert mit meinen E-Mail-Postfächern beim WordPress-Umzug?

Die Website und die Postfächer sind getrennte Dinge. Liegen die Postfächer beim alten Hoster, müssen sie eigens umziehen, sonst sind sie mit dem Vertragsende weg. Wechseln Sie die Nameserver der Domain, müssen auch die MX-Einträge für E-Mail beim neuen Anbieter stehen, sonst kommen keine Mails mehr an.

So etwas für Ihre Website?

WordPress-Hilfe und Support

Sie hängen fest, Ihre Seite ist kaputt oder langsam? Wir helfen Ihnen weiter.

Zur Leistung

Sie möchten es nicht selbst machen?

Wir übernehmen das für Sie.

Beschreiben Sie kurz, wo Sie stehen. Das Formular dauert rund zwei Minuten, die Einschätzung ist kostenlos.

  1. 01 Anliegen
  2. 02 Projekt
  3. 03 Kontakt
Anfrage stellen