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Ratgeber · WordPress-Wartung

WordPress updaten: sicher aktualisieren ohne böse Überraschung

Beim WordPress-Update aktualisieren Sie unter Dashboard → Aktualisierungen WordPress selbst, Plugins, Themes und Übersetzungen; in der Grundeinstellung kommen Wartungs- und Sicherheitsversionen und Übersetzungen von selbst, bei Installationen seit WordPress 5.6 auch Hauptversionen, Plugins und Themes nur, wenn Sie die Automatik für jedes einzeln einschalten. Sicher wird es mit einer Sicherung von Dateien und Datenbank vorher, Plugins einzeln nacheinander und einer kurzen Prüfung danach, und geht etwas schief, deaktivieren Sie genau das zuletzt aktualisierte Plugin, notfalls per SFTP, oder spielen die Sicherung zurück.

Michael Mand, Webdesign mit WordPress Veröffentlicht am 25. August 2026 · aktualisiert am 2. November 2026 · 11 Min. Lesezeit

Welche Updates gibt es bei WordPress?

Bei WordPress gibt es Updates für WordPress selbst, für Plugins, für Themes und für Übersetzungen, also die Sprachdateien, dazu kommt PHP, die Programmiersprache, in der WordPress auf dem Server läuft. Die ersten vier zeigt WordPress gesammelt unter Dashboard → Aktualisierungen, die PHP-Version stellen Sie bei Ihrem Hoster um, also bei der Firma, auf deren Servern die Website liegt.

  • WordPress selbst kommt in zwei Sorten. Hauptversionen wie 7.1 oder 7.2 bringen neue Funktionen. Wartungs- und Sicherheitsversionen, erkennbar an der dritten Zahl wie bei 7.1.4, beheben Fehler und schließen Sicherheitslücken.
  • Plugins, die Erweiterungen, bekommen Updates von ihren Herstellern. Bei Bezahl-Plugins setzen Updates je nach Hersteller eine laufende Lizenz voraus.
  • Themes, die Designvorlagen, ebenso. Haben Sie Dateien eines Themes direkt geändert statt in einem Child-Theme, also einem abgeleiteten Theme für eigene Anpassungen, überschreibt das Update diese Änderungen.

Unter Dashboard → Aktualisierungen steht oben, wann WordPress zuletzt nachgesehen hat („Zuletzt überprüft am … um …“), daneben der Link „Erneut überprüfen“. Darunter folgen WordPress, Plugins, Themes und Übersetzungen mit jeweils eigener Schaltfläche. Was speziell mit WordPress 7 neu ist und was vor der nächsten Hauptversion ansteht, steht im Ratgeber WordPress 7. Hier geht es um das Updaten an sich, für jede Version.

Was aktualisiert WordPress automatisch?

In der Grundeinstellung spielt WordPress Wartungs- und Sicherheitsversionen und Übersetzungen selbst ein, bei Installationen seit WordPress 5.6 auch Hauptversionen. Plugins und Themes aktualisiert es nur, wenn Sie das für jedes einzelne einschalten, das geht seit WordPress 5.5; von sich aus nur in Sonderfällen, so das WordPress-Handbuch. Automatische Updates setzen voraus, dass der Server sie zulässt.

WordPress selbst: Was bei Ihnen gilt, steht unter Dashboard → Aktualisierungen. „Diese Website wird durch alle neuen WordPress-Versionen automatisch auf dem neuesten Stand gehalten.“ heißt: Auch die nächste Hauptversion kommt von selbst. Laut WordPress-Handbuch ist das die Grundeinstellung bei jeder Installation seit 5.6. Ältere, seitdem aktualisierte Installationen bekommen von selbst nur Wartungs- und Sicherheitsupdates, dort steht „Diese Website wird ausschließlich durch Wartungs- und Sicherheitsaktualisierungen für WordPress automatisch auf dem neuesten Stand gehalten.“ Umstellen können Sie das direkt darunter mit „Auf automatische Aktualisierungen nur für Wartungs- und Sicherheitsaktualisierungen wechseln“ oder „Automatische Aktualisierungen für alle neuen WordPress-Versionen aktivieren“. Fehlt der Link, ist die Einstellung an anderer Stelle festgelegt, etwa vom Hoster oder durch ein Plugin.

Plugins: Unter Plugins → Installierte Plugins steht in jeder Zeile in der Spalte „Automatische Aktualisierungen“ der Link „Automatische Aktualisierungen aktivieren“. Bei manchen Bezahl-Plugins fehlt er. Den Grund nennt WordPress oben rechts unter „Hilfe“: Automatische Aktualisierungen seien „nur für Plugins verfügbar, die von WordPress.org erkannt werden oder die ein kompatibles Aktualisierungssystem beinhalten“.

Themes: Unter Design → Themes klicken Sie auf das Vorschaubild eines Themes. Unter dem Namen des Autors steht derselbe Link „Automatische Aktualisierungen aktivieren“.

Laut WordPress-Dokumentation laufen automatische Updates für Plugins und Themes zweimal am Tag, danach bekommt die administrative E-Mail-Adresse eine Nachricht, was geklappt hat und was nicht. Seit WordPress 6.6 prüft WordPress nach dem automatischen Update eines aktiven Plugins außerdem, ob die Startseite einen schweren PHP-Fehler zeigt, und spielt in dem Fall die vorherige Version zurück. Eine Sicherung ersetzt das nicht: Eine verrutschte Gestaltung oder ein Formular, das keine E-Mails mehr verschickt, fällt dabei nicht auf. Laufen die Automatiken nicht, sehen Sie unter Werkzeuge → Website-Zustand nach Fehlermeldungen, denn sie hängen an den geplanten Aufgaben von WordPress.

Ob Sie die Automatik für Plugins einschalten, ist eine Abwägung: Sicherheitslücken schließen sich schneller, aber Updates kommen auch ohne Zeit zum Nachsehen. Die WordPress-Dokumentation rät, vorher sicherzustellen, dass Sie auf einen früheren Stand zurückkönnen. Wo Sie das beim Einrichten gleich festlegen, zeigt Kapitel 3 zur Installation.

In welcher Reihenfolge updaten Sie WordPress sicher?

Erst sichern, dann einzeln aktualisieren, danach prüfen. WordPress erinnert auf der Seite Aktualisierungen selbst daran, im Wortlaut: „Wichtig: Vor der Aktualisierung bitte deine Datenbank und Dateien sichern“. So gehen wir vor:

  1. Sicherung: Dateien und Datenbank, mit einer Kopie außerhalb des Servers. Wie das geht, steht im Ratgeber WordPress-Backup.
  2. Zeitpunkt: ein Moment, in dem Sie danach Zeit zum Nachsehen haben, nach unserer Erfahrung nicht kurz vor Feierabend und nicht kurz vor einer Aktion.
  3. Testkopie, falls vorhanden: Staging heißt eine Kopie der Website, auf der Sie Updates ausprobieren, ohne dass Besucher etwas merken. Manche Hoster bieten das im Kundenbereich an. Das lohnt sich besonders bei Hauptversionen und bei großen Plugins wie Page-Buildern oder Shops. Ohne Staging geht es auch, dann ist die Sicherung umso wichtiger.
  4. Plugins einzeln: Aktualisieren Sie ein Plugin nach dem anderen, unter Plugins → Installierte Plugins mit „Jetzt aktualisieren“ in der jeweiligen Zeile, und schauen Sie nach jedem kurz auf die Website. Klappt etwas nicht, wissen Sie sofort, welches Plugin es war. Gesammelt geht es unter Dashboard → Aktualisierungen mit „Alle auswählen“ und „Plugins aktualisieren“, dann suchen Sie im Fehlerfall länger. Bei Plugins mit neuer Version zeigt diese Seite, ob der Hersteller sie mit Ihrer WordPress-Version getestet hat, etwa „Kompatibilität mit WordPress 7.1.4: Ja (laut Autor)“ oder „nicht getestet“. Nicht getestet heißt nicht kaputt, aber hier lohnt der Blick danach besonders.
  5. Theme danach, ebenso einzeln, über „Themes aktualisieren“.
  6. WordPress selbst unter Dashboard → Aktualisierungen mit „Auf Version … aktualisieren“, sofern es nicht schon automatisch aktualisiert wurde.
  7. Übersetzungen zum Schluss mit „Übersetzungen aktualisieren“, falls dort „Es sind neue Übersetzungen verfügbar.“ steht.

Je weniger Plugins, desto weniger Updates und desto weniger kann schiefgehen. Welche Sie wirklich brauchen, steht in Kapitel 6 zu Plugins.

Was prüfen Sie nach einem Update?

Nach einem Update prüfen Sie, ob die Website für Besucher funktioniert und ob Sie im Admin-Bereich weiterarbeiten können. Diese Punkte gehen wir durch:

  • Startseite und wichtigste Seiten in einem privaten Browserfenster ansehen, also so, wie Besucher sie sehen.
  • Das Kontaktformular abschicken und prüfen, ob die E-Mail ankommt. Bei einem Shop eine Testbestellung machen.
  • Eine Seite im Editor öffnen, etwas ändern und speichern.
  • Unter Werkzeuge → Website-Zustand nach neuen Hinweisen sehen.
  • Den Cache leeren, also den Zwischenspeicher für fertige Seiten, falls Ihre Website einen nutzt. Laut WordPress-Dokumentation sehen Besucher sonst weiter die alte Fassung.

Nach automatischen Updates gilt dasselbe, sobald die E-Mail von WordPress meldet, was aktualisiert wurde.

Was tun Sie, wenn nach dem Update etwas kaputt ist?

Finden Sie heraus, welches Update es war, und schalten Sie genau das ab, statt alles auf einmal zurückzudrehen. Haben Sie Plugins einzeln aktualisiert, kennen Sie den Verdächtigen schon.

  • Der Admin-Bereich geht noch: Deaktivieren Sie das Plugin unter Plugins → Installierte Plugins und melden Sie den Fehler dem Hersteller. Bei einem Theme aktivieren Sie unter Design → Themes vorübergehend ein anderes, Ihre Inhalte bleiben erhalten.
  • „Auf dieser Website ist ein kritischer Fehler aufgetreten.“: Rufen Sie einmal ihre-adresse.de/wp-admin/ auf. Tritt der Fehler auch dort auf, schickt WordPress eine E-Mail mit einem Link zum Wiederherstellungsmodus an die administrative Adresse. Damit kommen Sie hinein und deaktivieren das Plugin. Alle Wege beschreibt unser Ratgeber zum kritischen Fehler in WordPress.
  • Kein Zugang zum Admin-Bereich: Benennen Sie den Ordner des Plugins um, per SFTP, also über die verschlüsselte Dateiübertragung zum Server, oder über den Dateimanager des Hosters. In wp-content/plugins wird zum Beispiel aus kontaktformular der Name kontaktformular-aus. Nicht löschen. Melden Sie sich an und öffnen Sie Plugins → Installierte Plugins, damit WordPress das Plugin deaktiviert, und benennen Sie den Ordner danach zurück. Das Plugin bleibt deaktiviert, seine Einstellungen bleiben erhalten.
  • Nichts hilft: Spielen Sie die Sicherung von vor dem Update zurück, Dateien und Datenbank zusammen. WordPress selbst auf eine ältere Version zurückzudrehen, empfiehlt das WordPress-Handbuch nicht, und es setzt dafür in jedem Fall eine vollständige Sicherung voraus.

Zeigt die Website „Fehler beim Aufbau einer Datenbankverbindung“, erreicht WordPress seine Datenbank nicht. Auch ein Plugin-Update kann dahinterstecken, etwa wenn das Plugin eine eigene Datei wp-content/db.php mitbringt, die WordPress vor dem Aufbau der Verbindung lädt. Was in diesem Fall hilft, steht im Ratgeber Fehler beim Aufbau einer Datenbankverbindung; nennen Sie dem Hoster dabei auch das zuletzt aktualisierte Plugin. Kommen Sie nicht weiter, hilft unsere WordPress-Hilfe.

Was hilft, wenn WordPress im Wartungsmodus hängen bleibt?

Warten Sie zehn Minuten, und löschen Sie dann die Datei .maintenance im Hauptordner von WordPress. Während eines Updates legt WordPress diese Datei an und zeigt Besuchern „Diese Website ist aufgrund planmäßiger Wartungsarbeiten vorübergehend nicht verfügbar. Bitte versuche es in wenigen Minuten erneut.“, je nach Installation auch auf Englisch „Briefly unavailable for scheduled maintenance. Check back in a minute.“ Nach dem Update entfernt WordPress die Datei wieder. Bricht das Update ab, bleibt sie liegen.

Laut Programmcode von WordPress endet der Wartungsmodus nach zehn Minuten von selbst, auch wenn die Datei noch da ist. Im Admin-Bereich bleibt dann aber der Hinweis „Eine automatische WordPress-Aktualisierung konnte nicht abgeschlossen werden. Versuche bitte, die Aktualisierung jetzt erneut zu starten.“ stehen, und das Update ist womöglich nur zum Teil eingespielt. Gehen Sie so vor, wie es die WordPress-Dokumentation beschreibt:

  1. Verbinden Sie sich per SFTP oder öffnen Sie den Dateimanager des Hosters. Die Datei ist versteckt, weil ihr Name mit einem Punkt beginnt; blenden Sie versteckte Dateien im Programm ein.
  2. Löschen Sie im Hauptordner, dort, wo auch die wp-config.php liegt, die Datei .maintenance. Nur diese eine Datei.
  3. Leeren Sie den Cache, falls Ihre Website einen nutzt, und laden Sie die Website neu.
  4. Öffnen Sie Dashboard → Aktualisierungen und spielen Sie das abgebrochene Update erneut ein.

Zeigt die Website nach mehr als zehn Minuten weiter eine Wartungsseite, obwohl die Datei gelöscht ist, stammt sie von einem Plugin für Wartungs- oder Baustellenseiten oder aus dem Cache.

Wie aktualisieren Sie die PHP-Version?

Die PHP-Version stellen Sie im Kundenbereich Ihres Hosters um, nachdem Sie gesichert und WordPress, Plugins und Themes aktualisiert haben. So beschreibt es WordPress auf seiner Seite zum PHP-Update. WordPress empfiehlt PHP 8.3 oder neuer. Ältere Versionen ab 7.4 laufen laut wordpress.org noch; laut php.net bekommen PHP 7.4 bis 8.1 aber keine Sicherheitsupdates mehr und PHP 8.2 nur noch bis Ende 2026 (Stand November 2026).

Welche Version läuft, sehen Sie unter Werkzeuge → Website-Zustand im Reiter „Bericht“, Bereich „Server“. Ist sie veraltet, zeigt WordPress im Dashboard einen Kasten „PHP-Aktualisierung empfohlen“ oder „PHP-Aktualisierung erforderlich“.

  1. Dateien und Datenbank sichern. WordPress weist darauf hin, dass Sie zum Zurückgehen auch die vorherige PHP-Version wieder einstellen müssen.
  2. WordPress, Plugins und Themes aktualisieren und prüfen, ob die Website läuft.
  3. Plugins und Theme auf Verträglichkeit prüfen: Im Plugin-Verzeichnis steht auf der Seite eines Plugins unter „PHP-Version“, welche Version es mindestens braucht, sofern der Hersteller das angibt. Als Hilfsmittel nennt WordPress das Plugin PHP Compatibility Checker und weist darauf hin, dass es nicht perfekt ist. Fehlt die Angabe oder hat ein Plugin lange kein Update bekommen, fragen Sie vorher beim Hersteller nach.
  4. Die PHP-Version im Kundenbereich umstellen, wenn es eine Testkopie gibt, zuerst dort.
  5. Die Website prüfen wie nach jedem Update. Läuft etwas nicht, stellen Sie im Kundenbereich die vorherige Version zurück und klären den Fehler mit dem Hersteller des Plugins oder Themes.

Stellen Sie PHP nicht gleichzeitig mit einem WordPress-Update um, sondern nacheinander, jeweils mit Sicherung. Dann wissen Sie im Fehlerfall, woran es lag.

Wie oft sollten Sie WordPress updaten, und wer macht es?

Sicherheitsupdates spielen Sie sofort ein, alles andere in einem festen Rhythmus. Wir empfehlen einen festen monatlichen Termin plus einen Blick zwischendurch, wie in Kapitel 10 zum Livegang beschrieben, jeweils mit Sicherung vorher und Prüfung danach. Ob ein Plugin-Update eine Sicherheitslücke schließt, steht im Änderungsprotokoll des Herstellers. Warten Sie nicht, bis sich viele Updates angesammelt haben, denn dann aktualisieren Sie mehr auf einmal und finden einen Fehler schwerer.

Kein Gesetz schreibt einen Wartungsvertrag vor, aber geschäftliche Websites müssen, soweit technisch möglich und zumutbar, unter Berücksichtigung des Stands der Technik abgesichert sein (§ 19 Abs. 4 TDDDG, Art. 32 DSGVO). Updates sind dafür ein Grundbaustein. Das ist ein Überblick, keine Rechtsberatung; was im Einzelfall gilt, klären Sie im Zweifel mit einer Anwältin oder einem Anwalt, Ihrer Kammer oder Ihrem Verband.

Wenn Sie sich darum nicht selbst kümmern möchten, übernehmen wir das in der WordPress-Wartung: Updates mit Sicherung vorher und Prüfung danach, für 69 € im Monat netto, 60 Minuten Änderungen inklusive und monatlich kündbar. Was in einem Wartungsangebot stehen sollte, steht im Ratgeber Was kostet eine WordPress-Wartung?

Zum Abhaken

Checkliste: Update ohne böse Überraschung

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Häufige Fragen dazu

Aktualisiert sich WordPress automatisch?

Zum Teil. In der Grundeinstellung spielt WordPress Wartungs- und Sicherheitsversionen und Übersetzungen selbst ein, bei Installationen seit WordPress 5.6 auch Hauptversionen. Plugins und Themes aktualisiert es nur automatisch, wenn Sie das für jedes einzelne einschalten. Was bei Ihnen gilt, steht unter Dashboard → Aktualisierungen; dort lässt sich die Einstellung für WordPress selbst auch umstellen, sofern der Hoster oder ein Plugin sie nicht festlegt.

Sollte ich automatische Updates für Plugins einschalten?

Das ist eine Abwägung. Mit Automatik schließen sich Sicherheitslücken schneller, dafür kommt ein Update auch dann, wenn Sie keine Zeit zum Nachsehen haben. Seit WordPress 6.6 nimmt WordPress ein automatisches Plugin-Update zurück, wenn danach die Startseite einen schweren PHP-Fehler zeigt, andere Fehler fallen dabei aber nicht auf. Schalten Sie die Automatik nur ein, wenn regelmäßig gesichert wird, und schauen Sie nach den E-Mails von WordPress kurz auf die Website.

In welcher Reihenfolge sollte ich WordPress updaten?

Zuerst Dateien und Datenbank sichern, dann die Plugins einzeln nacheinander aktualisieren und nach jedem kurz auf die Website schauen, danach das Theme, WordPress selbst und zum Schluss die Übersetzungen. Gibt es eine Testkopie der Website, probieren Sie größere Updates dort zuerst aus. Danach prüfen Sie Startseite, Kontaktformular und Editor und leeren den Cache.

WordPress hängt nach einem Update im Wartungsmodus. Was tun?

Warten Sie zehn Minuten, denn danach beendet WordPress den Wartungsmodus von selbst. Löschen Sie dann per SFTP oder über den Dateimanager des Hosters die versteckte Datei .maintenance im Hauptordner von WordPress, so wie es die WordPress-Dokumentation beschreibt. Danach spielen Sie unter Dashboard → Aktualisierungen das abgebrochene Update erneut ein.

Was mache ich, wenn nach einem Plugin-Update die Website nicht mehr geht?

Deaktivieren Sie das zuletzt aktualisierte Plugin unter Plugins → Installierte Plugins. Kommen Sie nicht mehr in den Admin-Bereich, benennen Sie seinen Ordner in wp-content/plugins per SFTP um, statt ihn zu löschen; zeigt WordPress „Auf dieser Website ist ein kritischer Fehler aufgetreten.“, hilft auch die E-Mail zum Wiederherstellungsmodus, die nach einem Aufruf von /wp-admin/ an die administrative Adresse geht. Hilft beides nicht, spielen Sie die Sicherung von vor dem Update zurück.

Muss ich vor jedem WordPress-Update eine Sicherung machen?

Vor jedem Update, das Sie selbst einspielen, ja: Dateien und Datenbank, mit einer Kopie außerhalb des Servers. WordPress erinnert auf der Seite Aktualisierungen selbst daran. Für automatische Updates sorgt eine regelmäßige, automatische Sicherung dafür, dass es einen Stand von vor dem Update gibt.

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